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repérages
repérages
ist ein europäisches Kooperationsprojekt zur Förderung
freischaffender ChoreographInnen. Initiiert 1994 von Danse
à Lille wird repérages
mittlerweile von 23 Institutionen aus der ganzen Welt getragen.
Jungen oder bereits etablierten aber auch neuen Talenten wird
eine Plattform auf europäischer Ebene ermöglicht,
die ihre künstlerische Arbeit mit einem internationalen
Publikum und dem professionellen Feed-back von Veranstaltern
und anderen KünstlerInnen konfrontiert.
Projektkonditionen:
Jeder Partner lädt aus seinem Land
eine Tanzkompanie ein, die mit einem Stück von maximal
30 min. Länge gemeinsam mit anderen Kompanien in Lîlle
auftreten.
Alle Netzwerkpartner sind während der jährlich stattfindenden
5-tägigen Präsentation in Lîlle anwesend.
Koordiniert werden die repérages-Tage
von Danse à Lîlle unter der Leitung von Catherine
Dunoyer de Segonzac.
Jeder
Partner verpflichtet sich, mindestens eine Kompanie der jeweiligen
Saison einzuladen, so dass sich für die ausgewählten
Kompanien ein Netz von internationalen Präsentationsmöglichkeiten
in renommierten Veranstaltungsorten und Festivals eröffnet.
Residenzen:
Alle Choreograph/innen sind gemeinsam zu einer 10-tägigen
Residenz eingeladen. 1995 fand sie in Dieppe (F) statt, 1996
in Lîlle, 1997 in der "Fondation Gulbenkian"
in Lissabon, 1998 in Montréal/Canada, 1999 in Genf
(CH), 2000 in Kortrik (B), 2001 in Tunesien und 2002 in Porto
(P). Die Residenz ist als ein Projekt zum Kennenlernen, gemeinsamen
Training und Arbeiten ohne Produktionsdruck angelegt. Um einen
vielfältigen Austausch zu ermöglichen werden neben
den Choreographen auch Musiker, Videokünstler, Dramaturgen
und lokale Tänzer eingeladen. Für die Dauer der
Residenz stehen den KünstlerInnen mehrere Tanzstudios
und Theaterbühnen zur Verfügung.
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