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Sonntag,
4. Juli 2004, 14.00-17.00 Uhr, Foyer
Freier Eintritt
Im
Rahmen des d·a·m·p·f_labs
geht es um die Vermittlung von künstlerischen Prozessen,
die die Beziehung zwischen interaktiven Technologien und Performance
untersuchen. Vorführungen, Gespräche, Einführung
in Software-Programme und eine themenspezifische digitale
Bibliothek bieten für alle Interessierten ein breites
Spektrum an Zugangsmöglichkeiten. Die eingeladenen Künstler/innen
der Projekte Kurort, Apparition und Rebound´s lab präsentieren
im informellen Rahmen erste Arbeitsergebnisse und bieten mit
ihren Aufführungen und Installationen die Möglichkeit
zur aktiven Auseinandersetzung und zum sinnlichen Umgang mit
der hybriden Kunst.
Die
Gesprächsleitung hat Prof. Dr. Marie-Luise Angerer von
der Kunsthochschule für Medien Köln und Scott DeLahunta,
Writing Research Associates (NL), der auch die Projekte in
ihrer Entwicklung begleitet hat.
d·a·m·p·f_lab
ist ein gemeinsames Forschungsprojekt von Ars Electronica
Center/Linz; V2_Lab/Rotterdam; Animax Multimediatheater/Bonn
und tanz performance köln, gefördert von der Europäischen
Kommission/culture 2000 http://dampf.v2.nl/
Kurort
von Angelika Oei und R.A. Verouden (NL)
Konzept und Regie: Angelika Oei und R.A. Verouden
Hardware Ingenieur: Stock
Software Ingenieur: Erik Kemperman
Projektmanager: Lobke Hulzink
Manager V2_lab: Anne Nigten
Produktion : Gabrielle Anceaux
Produktion Pascal van Woudenberg
Kurort ist eine großräumige interaktive
Installation/Performance - ein Ort mit einem eigenen ”Bewusstsein”
- dem Softwareprogramm Lizzie, das mit den Besuchern kommuniziert.
Einer der am V2_Lab in Rotterdam entwickelten Prototypen dieses
Projekts wird in Köln für die Besucher/innen zum
Test freigegeben.
Apparition
von Klaus Obermaier
(A)
Idee, Konzept, Regie,Visuals, Musik: Klaus Obermaier
Konzept, Interaktives Design und technische Entwicklung: Robert
Praxmarer, Christopher Lindinger / Ars Electronica Futurelab
und Hirokazu Kato / Osaka University
Choreographie und Performance: Desirée Kongerod und
Robert Tannion
Eine Koproduktion von Ars Electronica, South
Bank Centre London, Singapore Arts Festival und DAMPF_lab
Mit
dem Ars Electronica Futurelab erarbeitet Klaus Obermaier ein
interaktives Szenarium, das mit speziell entwickelten Kamera-Trackingsystemen
und Videoprojektionen auf die individuellen Bewegungsqualitäten
der Performer reagiert. In Köln werden der Tänzer
Robert Tannion (DV8 Physical Theatre) und die Tänzerin/Akrobatin
Desirée Kongerod die Interaktionsmöglichkeiten
in einer kurzen Live Performance vorführen.
Rebound’s
lab von François Raffinot
(F)
Realisation: François Raffinot und Roland Auzet
Interpretation: Roland Auzet
Programmierung: Yan Philippe
Soundprogrammierung und Klangregie: Sven Mann
Videoprogrammierung: Niels Elburg
Technische Infrastruktur: Bernd Bleßmann
Produktion: Animax Multimediatheater Bonn / Bodo Lensch und
Kerstin Moffatt
Mit Unterstützung des Ministeriums für
Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW
Ausgangspunkt
der Arbeit ist ein virtuoses Perkussionsstück von Iannis
Xenakis, Rebonds. Rebound’s lab ist ein choreographisches
Palimpsest des musikalischen Originals, für das eine
performancegesteuerte Synchronisation mehrerer Computerprogramme
(Eyesweb, Veejay, Supercollider, Max MSP) entwickelt wurde
und das mit einer beeindruckenden Performance des Perkussionisten
Roland Auzet im Rahmen des d·a·m·p·f_labs
präsentiert wird.
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